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14. Jahrestagung

DER DEUTSCHEN GESELLSCHAFT FÜR THORAXCHIRURGIE
2. – 4. Juni 2005 in Berlin

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Grußworte
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Grußwort des Regierenden Bürgermeisters von Berlin

Klaus Wowereit Die Thoraxchirurgen und auch das Pflegepersonal aus diesem Bereich der Medizin haben mit ihrer Jahrestagung schon „Berlinerfahrung“. Bereits 2001 hielten Sie Ihren Kongress in unserer Stadt ab. Es freut mich, dass Sie die Arbeit hier als so fruchtbar einschätzen, dass Sie erneut an diesen Genius Loci zurückkehren. Ich heiße Sie und Ihre Gäste aus vier europäischen Ländern herzlich zur 14. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Thoraxchirurgie in unserer Hauptstadt willkommen.

Berlin ist nicht nur ein idealer Ort für Tagungen und Kongresse jeder Größenordnung. Als Stadt der Wissenschaften verfügt Berlin über ein enormes Forschungspotential und zählt zu den Top-Innovationsstandorten Europas. Einen wichtigen Pfeiler unserer Stärken bildet die reiche medizinwissenschaftliche Tradition ebenso wie das umfassende und renommierte Angebot an medizinischen Dienstleistungen, das den Kongressteilnehmerinnen und –teilnehmern gewiss auch Gelegenheit bieten wird, bei der einen oder anderen Exkursion den hiesigen Kolleginnen und Kollegen „über die Schulter zu schauen“.

Ihr Kongress deckt wie immer ein breites Spektrum ab. Da geht es nicht nur um die neuesten Entwicklungen und Behandlungsmethoden in der Thoraxchirurgie, gleichermaßen spielt die Pflege und Betreuung der Patienten durch entsprechend spezialisiertes Personal eine große Rolle. Last but not least haben Sie die Möglichkeit, sich während der begleitenden Ausstellung mit dem neuesten Stand medizinischen Geräts und pharmakologischer Erzeugnisse vertraut zu machen. Einem Erfolg Ihres Kongresses steht also nichts im Wege.

Wenn ich Sie in unserer Stadt willkommen heiße, dann hoffe ich natürlich auch, dass Sie hier nicht nur Ihren Tagungsort inspizieren. Berlin bietet weit mehr als ein angemessenes Kongresszentrum. Nutzen Sie die Tage, um die Stadt mit ihren reichen touristischen Möglichkeiten, ihren kulturellen Schätzen, ihrer freien Szene kennen und lieben zu lernen. Auch in diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen viel Erfolg!

Klaus Wowereit


Grußwort Präsident ESTS

Geschätzte Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Thoraxchirurgie

Als Präsident der Europäischen Gesellschaft für Thoraxchirurgie (ESTS) möchte ich mich für die Einladung zu Ihrer Jahrestagung bedanken. Mitglieder Ihrer Gesellschaft, allen voran Prof. Vogt-Moykopf, waren wesentliche Initianten bei der Gründung der europäischen Gesellschaft für Thoraxchirurgie. In den letzten Jahren sind nicht nur wichtige inhaltliche Weiterentwicklungen unseres Fachgebietes erfolgt, die zu einer stärkeren Positionierung der Thoraxchirurgie geführt haben, sondern auch die europäische Gesellschaft hat eine wesentliche Weiterentwicklung durchgemacht. Die Qualität des wissenschaftlichen Programms an der Jahrestagung, die wir zusammen mit der EACTS jeweils im September durchführen, hat ein hohes Niveau erreicht. Die ESTS ist die wichtigste Plattform für professionelle und wissenschaftliche Interaktionen unseres Fachgebietes in Europa. Ebenfalls konnte das European Board for Thoracic Surgeons fest etabliert und ein europäisches Weiterbildungsprogramm für Thoraxchirurgen in Europa aufgebaut werden.

Jede Gesellschaft lebt vom Engagement ihrer Mitglieder und als Präsident der ESTS begrüsse ich die aktive Teilnahme aller engagierten Thoraxchirurgen, insbesondere aber auch der Mitglieder der deutschen Gesellschaft für Thoraxchirurgie.

Ich freue mich, Sie in Berlin treffen zu können.

Prof. Walter Weder
Präsident der European Society of Thoracic Surgeons

Grußwort Präsident DGT

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen!

Die Deutsche Gesellschaft für Thoraxchirurgie veranstaltet bereits zum vierzehnten mal ihre Jahrestagung, die diesmal wieder in Berlin stattfindet. Sie ist nach wie vor die wichtigste wissenschaftliche Veranstaltung der Thoraxchirurgie in Deutschland. Durch Änderung unseres traditionellen Tagungstermines, der eine Kollision mit anderen Kongressen vermeidet, wird dieses Jahr auch unseren thoraxchirurgischen Kollegen aus der Schweiz und Österreich die Möglichkeit, gegeben, an der Jahrestagung teilzunehmen. Es besteht ja generell ein großes Interesse an internationalen Kontakten vor allem zu Wissenschaftlern im anglo-amerikanischen Bereich, so dass eigentlich ein regelmäßiger Wissensaustausch deutschsprachiger Thoraxchirurgen eine Selbstverständlichkeit sein sollte. Erstaunlicherweise werden jedoch auf den Tagungen der Fachgesellschaften in erster Linie Vorträge aus dem jeweiligen Land angemeldet. Um diesen Umstand zu ändern, ist daran gedacht, eine gemeinsame Jahrestagung der drei Fachgesellschaften ins Auge zu fassen und zu planen. In den letzen Wochen haben bereits erste erfolgversprechende Gespräche stattgefunden, die das Jahr 2007 oder 2008 betreffen.

Wie in den vergangenen Jahren hat die Deutsche Gesellschaft für Thoraxchirurgie auch im laufenden Jahr ihre Bereitschaft angeboten, an Kongressen anderer wissenschaftlicher Gesellschaften mitzuwirken. Dies zeigt sich vor allem im wissenschaftlichen Programm der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie sowie der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie, wo der Thoraxchirurgie auch in diesem Jahr wieder genügend Raum für gemeinsam interessierende Themen gegeben wurde. Hervorzuheben ist, dass vor allem die DGCH uns seit vielen Jahren in ihre Kongressplanung einbindet und einläd, die Kongressthemen aus dem thoraxchirurgischen Fachgebiet eigenständig zu planen und die Sitzungen auszurichten. Damit wird der neuen Satzung der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie entsprochen, die in ihrer Struktur gleichberechtigte Fachgesellschaften vorsieht.

Anläßlich der letzten Jahrestagung in Heidelberg hat die Mitgliederversammlung unseren Vorstand ermächtigt, trotz der bekannten Vorbehalte, der neuen Satzung der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie zuzustimmen. Dies ist bereits geschehen, so dass nun jedes Mitglied unserer Gesellschaft gleichzeitig assoziiertes Mitglied der DGCH ist. Assoziierte Mitglieder sind ordentliche Mitglieder einer chirurgischen Fachgesellschaft, haben aber in der Mitgliederversammlung der DGCH ein sehr eingeschränktes Stimmrecht. Durch den Eintritt unserer Gesellschaft unter das Dach der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie, sind wir jedoch gleichberechtigt mit den anderen Fachgesellschaften und dadurch in der Lage, im Vorstand und Präsidium Einfluss auf die weitere Strukturentwicklung der DGCH zu nehmen.

In der kommende Mitgliederversammlung unserer Gesellschaft stehen Neuwahlen für einige Positionen des Vorstandes an, wobei die Weichen für die nächsten 4 Jahre gestellt werden. Der amtierende Vorstand wird Wahlvorschläge präsentieren, jedoch sind weitere Namensnennungen aus dem Plenum insbesondere für das Amt der Beisitzer möglich und erwünscht.

Ich wünsche der 14. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Thoraxchirurgie interessante wissenschaftliche Sitzungen, angeregte Diskussionen und einen harmonischen Verlauf.

Prof. Dr. O. Thetter
Präsident

Grußwort Pflegefachtagung

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr verehrte Gäste,

zu der 6. Pflegefachtagung anlässlich der 14. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Thoraxchirurgie laden wir Sie sehr herzlich nach Berlin ein. Am 3. Juni 2005 begegnen sich die Mitarbeiter medizinischer Assistenzberufe.

Das Pflegepersonal befindet sich ständig in der Reflexion zur Optimierung der Pflege und Qualität. Wie kann die Pflegequalität aber gesichert werden? Die Durchführung der Qualitätsmessung auf der Basis von Qualitätssystemen und Zertifizierungsverfahren wird uns beispielhaft vorgestellt. Nicht nur durch den interdisziplinären Austausch des Pflege- und Funktionspersonals untereinander, sondern auch durch gezielte Fort- und Weiterbildung, wird eine Sicherstellung der Pflegequalität gewährleistet. Speziell für die Thoraxchirurgie gibt es kaum Angebote. Um so wichtiger ist es, auf diesem Kongress ein Forum zu erhalten, welches den Kontakt und den Erfahrungsaustausch des Pflege- und Funktionspersonals deutschlandweit ermöglicht.

Eine optimale Patientenbetreuung bedarf der intensiven Zusammenarbeit nicht nur zwischen ärztlichen und pflegerischen Mitarbeiter/innen, sie muss berufsgruppenübergreifend erfolgen. Um negative Auswirkungen auf die Patientensituation, wie mangelhafte Schmerzbekämpfung, längere Liegedauer oder unnötige Verlegungen, zu vermeiden, ist der partnerschaftliche Dialog zwischen den Berufsgruppen unumgänglich. Die medizinischen Themen sollen diesen Dialog verdeutlichen. Denn nur durch Kommunikation kann eine erfolgreiche Kooperation gesichert werden.

Mit der Einführung der DRGs ist die Dokumentation immer wichtiger geworden. Das betrifft nicht nur den ärztlichen Bereich. Pflegerelevante Nebendiagnosen gewinnen auch in der Vergütung an Bedeutung. Generell muss jede durch die Pflege kodierte Nebendiagnose ein nachvollziehbares Abbild in der pflegerischen Dokumentation haben. Davon abzugrenzen sind Pflegediagnosen. Sie tragen dazu bei, Pflegeleistungen im Gesundheitswesen transparent und vergleichbar zu machen.

Eine richtige Pflegedokumentation, also die Erfassung von Pflegeanamnese, Erstellung von Pflegeplanung mit der Evaluation der geplanten Ziele ist somit unverzichtbar. Die Themen DRGs und Pflegerelevante Nebendiagnosen, Pflegediagnosen und der Workshop sollen uns informieren und anleiten.

Wir freuen uns auf einen interessanten und wissensreichen Kongress und hoffen, Sie im Juni in Berlin begrüßen zu dürfen. Über Ihre Teilnahme an der feierlichen Eröffnung der Wissenschaftlichen- und Pflegefachtagung am Donnerstag, den 02.06.05 würden wir uns sehr freuen. Auch zu der anschließenden Get-Together-Party sowie dem Festabend am 03.06.05 in der Bar jeder Vernunft sind Sie herzlich eingeladen.

Ihre Bianka Grau

Grusswort Tagungsleiter 2005

Dirk Kaiser Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde!

Zu der 14. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Thoraxchirurgie lade ich Sie recht herzlich nach Berlin in das Berliner Congress Centrum (bcc) ein. Ich würde mich freuen, Sie möglichst zahlreich in unserer Hauptstadt begrüßen zu dürfen.

Aus Verbundenheit mit unseren anderen chirurgischen Fachgesellschaften („Säulengesellschaften“) werden wir erstmals allen Kollegen, die diesen Gesellschaften angehören freien Eintritt gewähren. Dies ist ein Zeichen unseres Respekts, unserer Freundschaft und unserer Zusammengehörigkeit.

Die hervorragende Resonanz auf unseren Kongress ist aus der großen Anzahl von 124 Vortragsanmeldungen ersichtlich. Erfreulicherweise haben wir auch Anmeldungen von einer Reihe ausländischer Kollegen, aus der Schweiz, Ungarn, Slowenien, Österreich, Polen, Russland, Spanien, Griechenland und der Tschechei, welche ich besonders herzlich begrüßen möchte. Um möglichst viele Beiträge berücksichtigen zu können, haben wir eine organisatorische Umgestaltung unseres Kongressablaufes vorgenommen.

Der offizielle Kongressbeginn ist bereits am Donnerstag, den 02.06.2005 um 14.00 Uhr.

  • Die Workshops sind Bestandteil des wissenschaftlichen Programms und somit kostenfrei. Sie dienen der Besprechung berufspolitischer und struktureller Themen wie der Integrierten Versorgung und der Fast-Track-Chirurgie bei Lungenkrebs. Aber auch der Vertiefung und intensiven Diskussion von wissenschaftlichen Fragestellungen: Ist die Trichterbrust offen oder minimalinvasiv zu operieren? Welche Infektionsprobleme entstehen durch multiresistente Erreger? Ist die adjuvante Chemotherapie beim radikal operierten Lungenkrebs bereits als Standard anzusehen? Auch die praktische Weiterbildung soll nicht zu kurz kommen, weswegen wir den Workshop Minimalinvasive Thoraxchirurgie am Endotrainer auch am Freitag, den 03.06.2005 als Parallelveranstaltung zu den wissenschaftlichen Sitzungen und dem Pflegekongress fortsetzen werden. Aus organisatorischen Gründen und teilweise auch aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl bitte ich um schriftliche Anmeldung für alle Workshops!

  • Die feierliche Eröffnung des Kongresses ist diesmal am 02.06.2005 um 18.15 Uhr im bcc. Dank der großen Unterstützung durch die Industrie werden wir mit 40 Ausstellern in der 267 m2 großen Industrieausstellung im bcc anschließend eine große Get together- Party feiern. Hierzu möchte ich Sie recht herzlich und möglichst zahlreich einladen.

  • Das wissenschaftliche Programm am Freitag, den 03.06.2005 behandelt als Hauptthemen die neuroendokrinen Tumore der Lunge und des Mediastinums, sowie die Frage der multimodalen, neoadjuvanten oder adjuvanten Behandlung des Lungenkarzinoms und des Pleuramesothelioms.

  • Weiterhin haben wir wieder eine Forumsitzung und zwei Sitzungen mit freien Vorträgen.

  • Parallel findet am Freitag traditionell die Pflegefachtagung statt, welche sich den Lungenfunktionsstörungen (Rauchen), der Pflegeweiterbildung, der Qualitätssicherung, den DRGs allgemein und speziell DRG-relevanten Pflegediagnosen widmet. In einem Workshop werden die Pflege-DRGs vertieft.

  • Obwohl viele von uns die Bar jeder Vernunft schon kennen, habe ich mich wegen des nicht zu überbietenden Ambientes entschlossen, dort unseren Gesellschaftsabend zu veranstalten. Lassen Sie sich vom Unterhaltungsprogramm überraschen, und freuen Sie sich auf einen Abend, an den Sie hoffentlich gerne zurückdenken werden.

  • Am Samstag werden wir Neues aus der Videoassistierten Thoraxchirurgie hören und eine Standortbestimmung der Emphysemchirurgie nach der NETStudie versuchen. Klassischerweise darf die Septische Thoraxchirurgie nicht fehlen. Wegen der vielen Anmeldungen habe ich mich entschlossen, mit einer kurzen Sitzung über Trichterbrustoperation und Metastasenchirurgie das wissenschaftliche Programm unserer Tagung abzuschließen.

  • Erstmals werden die Poster in zwei Sitzungen parallel zu den wissenschaftlichen Vorträgen demonstriert und diskutiert.
Ich wünsche uns allen eine rege Beteiligung, angeregte wissenschaftliche Diskussionen und Ihnen einen angenehmen Aufenthalt im sommerlichen Ambiente unserer Stadt. Ich freue mich auf Ihren Besuch und Ihre aktive Teilnahme an unserer 14. Jahrestagung.


Ihr Dirk Kaiser

 
 
 

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